Heute schon an morgen denken!

 
Das sollten Sie insbesondere dann, wenn Sie gerade eine Neubaumaßnahme oder eine Renovierung Ihrer Wohnung oder Hauses planen. Denn wenn Sie schon viel Geld investieren, sollten Sie sich ein Wohnumfeld schaffen, dass nicht nur heute, sondern auch noch morgen Ihren Bedürfnissen entspricht. Wir denken dabei an ein Wohnen ohne Barrieren und Stolperfallen, dass Ihnen heute und in Zukunft viel Komfort und Nutzerfreundlichkeit bietet, damit Sie auch im Alter noch selbstständig und selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können.
 
Tätigkeiten, die heute noch locker von uns ausgeführt werden können, können in ein paar Jahren vielleicht schon mit erheblichen Anstrengungen verbunden sein. Barrierefreie Wohnungen und Häuser ermöglichen Ihnen hingegen Bewegungsfreiheit bis ins hohe Alter, ohne dass Sie ständig auf die Hilfe anderer angewiesen sind.
 
Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten es gibt, sich ein Zuhause zu schaffen, das nicht nur jede Menge Bequemlichkeiten bietet, sondern auch ein designorientiertes Ambiente.
 
 

Was bedeutet "barrierefreies Bauen und Wohnen"?

 
Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden, das besagt das Grundgesetz Art. 3 Abs. 3. Und obwohl mittlerweile jeder zwölfte Mensch schwerbehindert ist und diese Zahl in einer alternden Gesellschaft ständig ansteigt, ist das barrierefreie Bauen immer noch eher die Ausnahme.
 
In der Mobilität eingeschränkt sind aber nicht nur Schwerbehinderte, sondern auch Eltern und Kinder. Vielleicht haben auch Sie schon einmal mit dem Kinderwagen eine Treppe überwinden müssen oder konnten im Supermarkt nicht durch den Kassenbereich gelangen?
 
Zukunftsorientiertes Bauen ohne Barrieren soll in unserer Gesellschaft zur Steigerung der Lebensqualität beitragen.
 
 

Folgende Begriffe sollen für einen bewussten Umgang mit diesem Thema sensibilisieren:

 
Barrieren: Barrieren schließen Menschen von bestimmten Dingen aus, an denen andere teilhaben können.
 
Barrierefrei: Die Barrierefreiheit hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen nicht auszuschließen. Dabei bedeutet barrierefrei aber weit mehr als nur "senioren-, alten- oder behindertengerecht".
 
Barrierearm: Die Barrierearmut versucht sich dem Ziel der Barrierefreiheit anzunähern.
 
Behindertengerecht: Da Behinderungen stark variieren, ist dieser Begriff nicht eindeutig definiert. Eine bestimmte Maßnahme kann nicht allen Behinderten gleichermaßen gerecht werden. Dieser Begriff ist daher nicht eindeutig.
 
 

Altersgerechte Anpassung und Umbau von Wohnungen

 
Zu Hause alt werden und zu Hause wohnen bleiben - das ist der Wunsch der meisten älteren Menschen. Möglich ist dies, wenn die Wohnung an die sich ändernden Bedürfnisse angepasst wird. Die Anpassung kann im akuten Bedarfsfall, besser aber schon in weiser Voraussicht erfolgen. Und mit dem Vorurteil, dass beim barrierefreien Wohnen Zweckmäßigkeit und Ästhetik nicht zu vereinen sind, räumen wir hier auf.
 
Maßnahmen der Wohnungsanpassung:
Verbesserung der Ausstattung und Möblierung
 
Umbaumaßnahmen, z.B. Überwindung von Treppen, Vergrößerung der Türbreiten und sonstiger Verkehrsflächen, Badanpassung u.s.w.
 
Erhöhung der Sicherheit und des Komforts mit technischen Hilfsmitteln, dadurch auch Erleichterung der häuslichen Pflege
 
Weitergehende Informationen erhalten Sie auf den folgenden Seiten oder direkt bei uns. Nehmen Sie doch einfach Kontakt zu uns auf!
 
 
 

Planungsgrundlagen – Normen

 
Nähere Bestimmungen, welche Punkte im Einzelnen bei einer barrierefreien Gestaltung im Wohnungsbau zu beachten sind, enthalten die DIN-Normen:
 
DIN 18025 Teil 1
Barrierefreie Wohnungen: Wohnungen für Rollstuhlbenutzer
 
DIN 18025 Teil 2
Barrierefreie Wohnungen
 
VDI 6008 (Gründruck)
Hinweise und Planungshilfen zur barrierefreien Gestaltung und Ausstattung hinsichtlich Elektro-, Licht-, Kommunikations-, Sicherheits-, und Fördertechnik
 
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen DIN-Normen:
DIN Deutsches Institut für Normung e.V. www.din.de
 
Die DIN-Normen sind zu beziehen bei:
Beuth Verlag D-10772 Berlin Tel.: 0 30 / 26 01 22 60